Friday, September 07, 2012
Saturday, July 28, 2012
Der Fotograf Erich Hartmann (1922 - 1999)
Erich Hartmann: Selbstporträt
“Erich Hartmann – New York Stories, 1946-1957″
Foto: © Tina Karolina Stauner
Der Münchner Erich Hartmann flüchtete 1938 mit seiner jüdischen Familie in die USA und erlebte den zweiten Weltkrieg in Europa bei der US-Armee. Nach seiner Rückkehr in die USA begann er ab 1946 in New York mit steet photography. Ab 1952 gehörte der Fotograf Hartmann zur Agentur Magnum, deren Präsident er in den 80er Jahren wurde.
Im Amerikahaus in München war gerade die Ausstellung “Erich Hartmann – New York Stories, 1946-1957″ zu sehen. Die ich am letzten Ausstellungstag noch besuchte. In den Schwarz-Weiß-Fotos zeigt sich Hartmanns Werk sowohl feinfühlig-elegant wie auch präzis-hart.
Fotos von Erich Harmann: Erich Hartmann - works
Amerikahaus
Erich Hartmann: Selbstporträt
“Erich Hartmann – New York Stories, 1946-1957″
Foto: © Tina Karolina Stauner
Der Münchner Erich Hartmann flüchtete 1938 mit seiner jüdischen Familie in die USA und erlebte den zweiten Weltkrieg in Europa bei der US-Armee. Nach seiner Rückkehr in die USA begann er ab 1946 in New York mit steet photography. Ab 1952 gehörte der Fotograf Hartmann zur Agentur Magnum, deren Präsident er in den 80er Jahren wurde.
Im Amerikahaus in München war gerade die Ausstellung “Erich Hartmann – New York Stories, 1946-1957″ zu sehen. Die ich am letzten Ausstellungstag noch besuchte. In den Schwarz-Weiß-Fotos zeigt sich Hartmanns Werk sowohl feinfühlig-elegant wie auch präzis-hart.
Fotos von Erich Harmann: Erich Hartmann - works
Amerikahaus
Monday, July 23, 2012
Foto: © Tina Karolina Stauner
Kurz im Blickfeld durchs Zugfenster auf der Durchreise die vom Bauingenieur Johann Wilhelm Schwedler konstruierte Eisenkonstruktion der Bahnhofshallen Frankfurt von 1888 mit 28 Meter hohem Tonnengewölbe.
Die Architektur der folgenden Jugendstiljahre prägten die Materialien Stahl, Eisen und Glas. Bezeichnend auch für die zunehmenden Industrialisierung in Europa. Zeitgleich mit der Eröffnung der Frankfurter Bahnhofshallen hatte die Arts and Crafts Exhibition Society ihre erste Ausstellung in England.
Schwedler (1923 - 1894) legte die Prüfungen zum Staatsdienst weitgehend als Autodidakt ab. In der Beamtenhierarchie wurde er 1868 Geheimer Baurat und damit oberster preußischer Baubeamter. Schwedlers Umgang mit statischen Problemen war für die damalige Zeit neu: Nicht mehr das Experiment, sondern die Berechnung war Grundlage.
Kurz im Blickfeld durchs Zugfenster auf der Durchreise die vom Bauingenieur Johann Wilhelm Schwedler konstruierte Eisenkonstruktion der Bahnhofshallen Frankfurt von 1888 mit 28 Meter hohem Tonnengewölbe.
Die Architektur der folgenden Jugendstiljahre prägten die Materialien Stahl, Eisen und Glas. Bezeichnend auch für die zunehmenden Industrialisierung in Europa. Zeitgleich mit der Eröffnung der Frankfurter Bahnhofshallen hatte die Arts and Crafts Exhibition Society ihre erste Ausstellung in England.
Schwedler (1923 - 1894) legte die Prüfungen zum Staatsdienst weitgehend als Autodidakt ab. In der Beamtenhierarchie wurde er 1868 Geheimer Baurat und damit oberster preußischer Baubeamter. Schwedlers Umgang mit statischen Problemen war für die damalige Zeit neu: Nicht mehr das Experiment, sondern die Berechnung war Grundlage.
Friday, July 20, 2012
Jürgen Beckers "Scheunen im Gelände", ein Korrespondenzbuch kühn auch an Rändern des Daseins: Text - Bild und Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft
"Was man liegen läßt, im Vorbeigehen, später / stellt sich heraus / es war ein Versäumnis, vielleicht. / Sicher kann man sich nie sein, / auch wenn Zivilisten aussehen wie Zivilisten..." // (Umleitung Soltau-Ost)"
In der Reihe Lyrik Kabinett München ist soeben der Gedichtband "Scheunen im Gelände" von Jürgen Becker erschienen. Ein weißes Buch, das in Karton aus zwei Farbfeldern, blau und rot, gebunden ist. Darauf silbrigweiße Typografie.
In seinem Nachwort dazu erinnert Michael Krüger bezogen auf Beckers Lyrik an Hugo von Hofmannsthals Vortrag "Poesie und Leben" aus dem Jahr 1896 und dabei an dessen Satz: "Eine neue und kühne Verbindung von Worten ist das wundervollste Geschenk für die Seele."
"Scheunen im Gelände" dokumentiert autobiografisch Gefärbtes des 80-jährigen Becker, der über 40-jährige Erfahrung im Umgang mit Lyrik hat. Und die künstlerische Avantgarde der 50er Jahre mit Stockhausen, Kagel, Vostell und anderen kannte und in den 60ern zur Gruppe 47 eingeladen wurde. Becker war auch zeitweilig Lektor, Verlags- und Hörspielleiter. Hinsichtlich der Bedeutung der Vergangenheit hält Becker das Schreiben für einen „archäologischen“ Vorgang. Es gehe darum, verschüttete Erinnerungen hervorzuholen. Eigene und beim Leser. Eine der Stärken dieses Lyrikers beschreibt Krüger aber so: Seine Gedichte "bleiben über die Zeit hinweg offen." Genau in der Fähigkeit im Bewusstseinsvorgang Schreiben eine Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herzustellen und zu präsentieren liegt eine Qualität.
Die Gedichte in dem Buch sind inspiriert und ergänzt durch Collagen von Rango Bohne, Beckers Ehefrau. Man kann es ein Korrespondenz-Buch nennen. Becker schätzt die Impulse, die aus Bohnes visueller Arbeit kommen. In ihren Bildern entstehe ein unmittelbarer, authentischer Ausdruck, der nichts mit der vorgefunden Bilderwelt zu tun habe, „vergleichbar mit meinem Arbeiten“, so teilt Becker dem Neuen Evangelischen Kirchenverband Köln kürzlich im Gespräch mit anlässlich einer Lesung und Ausstellung in der Trinitatiskirche.
"weiße Flächen berühren den Waldrand / dahinter beginnt wavon man nichts weiß / unbestimmt bleibt auch die Himmelsrichtung / die Herkunft dessen was ankommen wird / spät vielleicht plötzlich / es kann still bleiben wie nie zuvor // (was und wann)"
Dass es den Wert der Natur gibt. Einer unzerstörten Natur. Klar zu spüren in den Gedichten von "Scheunen im Gelände". Aber auch, dass dies wenig selbstverständlich sein kann und ist, dass man möglichst präzise darauf aufmerksam machen muss. Auch dass diese Naturerfahrung eine Grenzerfahrung ist oder werden kann in Gefährdetem. In gefährdetem Terrain und Leben, das angreifbar ist und angegriffen ist. So wirken auch die Collagen von Rango Bohne, die mit den Gedichten korrespondieren. Bilder, die Naturstücke sind. Realismus, in dem man dann aber verschobene Teilstücke wahrnimmt. Nicht zusammenstimmende Kanten, plötzliche, leichte oder starke Farbbrüche. Gerade noch im Stimmigen. Aber eben keine Spur romantisch. Sondern poetisch gebrochen. Ohne Brüche ist auch bei Becker nichts. Manche Figuren in den Gedichten leben damit, manchen gelingt dies nicht. Menschen, in deren Natur etwas eingedrungen ist, das bis an die Grenzen des Ertragbaren strapaziert. Auch bis zu einem worst case, wie etwa Krieg und danach ganz am Leben scheitern. Oder in der Kunst mit allem umgehen.
"Nach ihrer Zeit mit den Surrealisten / ging Lee Miller als Kriegsphotografin / für Vogue an die Front. Sie ließ sich / in München photografieren, als sie / in Hitlers Badewanne ein Bad nahm, / kurz nach ihrem Besuch in Dachau. // (History)"
Ironisch Gebrochenes meint Becker nicht. Kein "naturgemäß" in einem Thomas Bernhardschen Sinn. Sondern Klarheit, Ruhe, Reinheit, in der der Mensch noch natürlich oder ungeblendet eine Chance haben sollte. Sollte. Denn Beckers Gedichte handel davon, dass eben genau dies nicht selbstverständlich ist oder unmöglich.
"Der Waldrand steht still. / Still liegen die Felder. / So sieht es aus. / So kann man es sagen. // (Eine Zeit ohne Skrupel)"
"Der rasanten Veränderung der Welt hält Becker trotzig sein stilles Bild der Welt entgegen", ergänzt Krüger.
Jürgen Becker: Scheunen im Gelände, Mit Collagen von Rango Bohne und einem Nachwort von Michael Krüger, Lyrik Kabinett, München, 2012
www.juergen-becker.com
veröffentlicht: www.aurora-magazin.at
"Was man liegen läßt, im Vorbeigehen, später / stellt sich heraus / es war ein Versäumnis, vielleicht. / Sicher kann man sich nie sein, / auch wenn Zivilisten aussehen wie Zivilisten..." // (Umleitung Soltau-Ost)"
In der Reihe Lyrik Kabinett München ist soeben der Gedichtband "Scheunen im Gelände" von Jürgen Becker erschienen. Ein weißes Buch, das in Karton aus zwei Farbfeldern, blau und rot, gebunden ist. Darauf silbrigweiße Typografie.
In seinem Nachwort dazu erinnert Michael Krüger bezogen auf Beckers Lyrik an Hugo von Hofmannsthals Vortrag "Poesie und Leben" aus dem Jahr 1896 und dabei an dessen Satz: "Eine neue und kühne Verbindung von Worten ist das wundervollste Geschenk für die Seele."
"Scheunen im Gelände" dokumentiert autobiografisch Gefärbtes des 80-jährigen Becker, der über 40-jährige Erfahrung im Umgang mit Lyrik hat. Und die künstlerische Avantgarde der 50er Jahre mit Stockhausen, Kagel, Vostell und anderen kannte und in den 60ern zur Gruppe 47 eingeladen wurde. Becker war auch zeitweilig Lektor, Verlags- und Hörspielleiter. Hinsichtlich der Bedeutung der Vergangenheit hält Becker das Schreiben für einen „archäologischen“ Vorgang. Es gehe darum, verschüttete Erinnerungen hervorzuholen. Eigene und beim Leser. Eine der Stärken dieses Lyrikers beschreibt Krüger aber so: Seine Gedichte "bleiben über die Zeit hinweg offen." Genau in der Fähigkeit im Bewusstseinsvorgang Schreiben eine Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herzustellen und zu präsentieren liegt eine Qualität.
Die Gedichte in dem Buch sind inspiriert und ergänzt durch Collagen von Rango Bohne, Beckers Ehefrau. Man kann es ein Korrespondenz-Buch nennen. Becker schätzt die Impulse, die aus Bohnes visueller Arbeit kommen. In ihren Bildern entstehe ein unmittelbarer, authentischer Ausdruck, der nichts mit der vorgefunden Bilderwelt zu tun habe, „vergleichbar mit meinem Arbeiten“, so teilt Becker dem Neuen Evangelischen Kirchenverband Köln kürzlich im Gespräch mit anlässlich einer Lesung und Ausstellung in der Trinitatiskirche.
"weiße Flächen berühren den Waldrand / dahinter beginnt wavon man nichts weiß / unbestimmt bleibt auch die Himmelsrichtung / die Herkunft dessen was ankommen wird / spät vielleicht plötzlich / es kann still bleiben wie nie zuvor // (was und wann)"
Dass es den Wert der Natur gibt. Einer unzerstörten Natur. Klar zu spüren in den Gedichten von "Scheunen im Gelände". Aber auch, dass dies wenig selbstverständlich sein kann und ist, dass man möglichst präzise darauf aufmerksam machen muss. Auch dass diese Naturerfahrung eine Grenzerfahrung ist oder werden kann in Gefährdetem. In gefährdetem Terrain und Leben, das angreifbar ist und angegriffen ist. So wirken auch die Collagen von Rango Bohne, die mit den Gedichten korrespondieren. Bilder, die Naturstücke sind. Realismus, in dem man dann aber verschobene Teilstücke wahrnimmt. Nicht zusammenstimmende Kanten, plötzliche, leichte oder starke Farbbrüche. Gerade noch im Stimmigen. Aber eben keine Spur romantisch. Sondern poetisch gebrochen. Ohne Brüche ist auch bei Becker nichts. Manche Figuren in den Gedichten leben damit, manchen gelingt dies nicht. Menschen, in deren Natur etwas eingedrungen ist, das bis an die Grenzen des Ertragbaren strapaziert. Auch bis zu einem worst case, wie etwa Krieg und danach ganz am Leben scheitern. Oder in der Kunst mit allem umgehen.
"Nach ihrer Zeit mit den Surrealisten / ging Lee Miller als Kriegsphotografin / für Vogue an die Front. Sie ließ sich / in München photografieren, als sie / in Hitlers Badewanne ein Bad nahm, / kurz nach ihrem Besuch in Dachau. // (History)"
Ironisch Gebrochenes meint Becker nicht. Kein "naturgemäß" in einem Thomas Bernhardschen Sinn. Sondern Klarheit, Ruhe, Reinheit, in der der Mensch noch natürlich oder ungeblendet eine Chance haben sollte. Sollte. Denn Beckers Gedichte handel davon, dass eben genau dies nicht selbstverständlich ist oder unmöglich.
"Der Waldrand steht still. / Still liegen die Felder. / So sieht es aus. / So kann man es sagen. // (Eine Zeit ohne Skrupel)"
"Der rasanten Veränderung der Welt hält Becker trotzig sein stilles Bild der Welt entgegen", ergänzt Krüger.
Jürgen Becker: Scheunen im Gelände, Mit Collagen von Rango Bohne und einem Nachwort von Michael Krüger, Lyrik Kabinett, München, 2012
www.juergen-becker.com
veröffentlicht: www.aurora-magazin.at
Monday, July 02, 2012
Susan York
Farbfelder und Minimal in zwei aktuellen Münchner Ausstellungen: "Leinwandbilder" und "Pure"
Farbfeldmalerei, einige aneinadergefügte Farbflächen oder viele aufeinandergereihte Streifen oder angesammlte unzählige kleine Quadrate, Rechtecke und Farbe, Farbe, Farbe, mal leuchtend mal pastell, das sind Rolf-Gunter Diensts Gemälde.
Galerie Wittenbrimk "Leinwandbilder 29. Juni - 18. Oktober 2012
Susan York ist im Minimal mit schimmernden, silbrigschwarzen Kuben aus feinstem Graphitstaub. Alfonso Fratteggiani Bianchi reduziert sich in seinem malerischen Schaffen auf den puren Pigmentauftrag ohne Bindemittel in Sandstein gerieben.
Galerie Bender "Pure" Susan York Fratteggiani Bianchi 8. Juni bis 4. August 2012
Farbfelder und Minimal in zwei aktuellen Münchner Ausstellungen: "Leinwandbilder" und "Pure"
Farbfeldmalerei, einige aneinadergefügte Farbflächen oder viele aufeinandergereihte Streifen oder angesammlte unzählige kleine Quadrate, Rechtecke und Farbe, Farbe, Farbe, mal leuchtend mal pastell, das sind Rolf-Gunter Diensts Gemälde.
Galerie Wittenbrimk "Leinwandbilder 29. Juni - 18. Oktober 2012
Susan York ist im Minimal mit schimmernden, silbrigschwarzen Kuben aus feinstem Graphitstaub. Alfonso Fratteggiani Bianchi reduziert sich in seinem malerischen Schaffen auf den puren Pigmentauftrag ohne Bindemittel in Sandstein gerieben.
Galerie Bender "Pure" Susan York Fratteggiani Bianchi 8. Juni bis 4. August 2012
Sunday, July 01, 2012
Saturday, May 26, 2012
Entwurf Bilddesign Collage: © Tina Karolina Stauner
"CARTE BLANCHE für Heiner Goebbels"
Kammerspiele München, 23.05.12
HEINER GOEBBELS und das Münchner Kammerorchester, Dirigent Alexander Liebreich, und folgendes Programm:
HEINER GOEBBELS In the Country of Last Things (1993/94)
HANNS EISLER Fünf Orchesterstücke (1938)
HEINER GOEBBELS Befreiung - Konzertante Szene für Sprecher u. Ensemble (1989)
HEINER GOEBBELS Songs of Wars I have seen (2002/2007) Suite für Ensemble mit modernem und historischem Instrumentarium (Deutsche Erstaufführung)
www.heinergoebbels.com
www.m-k-o.de
"CARTE BLANCHE für Heiner Goebbels"
Kammerspiele München, 23.05.12
HEINER GOEBBELS und das Münchner Kammerorchester, Dirigent Alexander Liebreich, und folgendes Programm:
HEINER GOEBBELS In the Country of Last Things (1993/94)
HANNS EISLER Fünf Orchesterstücke (1938)
HEINER GOEBBELS Befreiung - Konzertante Szene für Sprecher u. Ensemble (1989)
HEINER GOEBBELS Songs of Wars I have seen (2002/2007) Suite für Ensemble mit modernem und historischem Instrumentarium (Deutsche Erstaufführung)
www.heinergoebbels.com
www.m-k-o.de
Saturday, May 12, 2012
John Pawson John Pawson - Klare Räume -
"Es ging mir nicht darum, minimal zu sein. Leute suchen nach Begriffen, um etwas zu beschreiben, und ein einziger ist ihnen lieber als zwanzig verschiedene. Aber das führt natürlich zu Fehlinterpretationen. Beim Minimalismus geht es ja nicht um weiße Wände oder fehlende Sockelleisten. Es geht darum, sich möglichst klar auszudrücken und gute Räume zu schaffen." (Pawson, 2010)
1.3. bis 20.5.2012, Pinakothek der Moderne
Pinakothek der Moderne
Friday, May 04, 2012
James Blood Ulmer am 02.05.12 solo im Nightclub Bayerischer Hof, München
Ein gut gelaunter, relaxter, etwas zurückhaltender James Blood Ulmer spielte solo Harmolodic Blues. Ulmers einzigartiges Gitarrespiel ist für's absolute feeling. "Blues ist harmolodisch, er ist frei.", so Ulmer.
Ulmer ließ sich einst von Ornette Coleman beeinflussen, mit dem und dessen Mitmusikern er einige Jahre zusammenarbeitete und von da an in die Harmolodics ging.
Treffend für seine Musik war dann zeitweise auch der Satz und auch Songtitel "Jazz is the teacher, Funk is the preacher".
Seit einiger Zeit findet man Ulmer nun verstärkt im Blues. Angejazzter Blues, beseelt nahe den Blues Roots die Gitarre und die Stimme, aber natürlich in Verbindung mit Harmolodics. Unverkennbarer Ulmer-Sound: "I, James Blood Ulmer, just a harmolidic soldier, who has reversed the theory and became a harmolodic person and applied Harmolodics naturally to whichever music and whatever idea is being used." (James Blood Ulmer)
Info James Blood Ulmer
Ein gut gelaunter, relaxter, etwas zurückhaltender James Blood Ulmer spielte solo Harmolodic Blues. Ulmers einzigartiges Gitarrespiel ist für's absolute feeling. "Blues ist harmolodisch, er ist frei.", so Ulmer.
Ulmer ließ sich einst von Ornette Coleman beeinflussen, mit dem und dessen Mitmusikern er einige Jahre zusammenarbeitete und von da an in die Harmolodics ging.
Treffend für seine Musik war dann zeitweise auch der Satz und auch Songtitel "Jazz is the teacher, Funk is the preacher".
Seit einiger Zeit findet man Ulmer nun verstärkt im Blues. Angejazzter Blues, beseelt nahe den Blues Roots die Gitarre und die Stimme, aber natürlich in Verbindung mit Harmolodics. Unverkennbarer Ulmer-Sound: "I, James Blood Ulmer, just a harmolidic soldier, who has reversed the theory and became a harmolodic person and applied Harmolodics naturally to whichever music and whatever idea is being used." (James Blood Ulmer)
Info James Blood Ulmer
Wednesday, May 02, 2012
© Tina Karolina Stauner
Fassbinder-Festival des Residenztheater im Marstall im März 2012: "Postparadise Fassbinder Now". Vier internationale Produktionen, einige Filme und Gespräche zum 30. Todestag von Rainer Werner Fassbinder.
Ein Festival mit Stärken und Schwächen. Bestes Stück und tatsächlich exzellente Interpretation: "Die bitteren Tränen der Petra von Kant" am 03.03.12 in der Regie von Martin Kušej. Nennenswert auch: Showghoest-3 mit recht guten Songs und konzipiert von Jan Machacek am 10.03.12.
Alle Fassbinderfilme kennend war meine Intention, mich mit Fassbinders Arbeit nochmal analysierend zu befassen. Aber Fassbinder interessiert mich derzeit weniger als gedacht und konnte mich nicht faszinieren. Das weitere Programm des Festivals, mit Ausnahme des genannten, kann mich kaum motivieren und inspirieren zu einem Text. Das Fassbinder-Festival hatte zwar einige herausragende Höhen, aber auch langweilige und fragwürdige Tiefpunkte.
Ich neige regelrecht zum sofortigen Fluchtreflex, schon wenn ich irgendwo von weitem nur die Visage von Fassbinder sehe. Wie zum Beispiel auf dem Plakat zur Rainer Werner Fassbinder-Ausstellung im Theatermuseum München: THEATER - Ausstellung vom 25. Mai bis zum 9. September 2012.
www.machacek.klingt.org
www.martinkusej.de
www.residenztheater.de
www.fassbinderfoundation.de
Monday, April 09, 2012
© Tina Karolina Stauner
Architekturdetails Museum Brandhorst, München
Je nach Blickwinkel verändert sich die Oberfläche der Gestaltung der Außenwand des Hauses, das von den Architekten Sauerbruch und Hutton erbaut wurde und 2009 eröffnet wurde.
www.museum-brandhorst.de
Architekturdetails Museum Brandhorst, München
Je nach Blickwinkel verändert sich die Oberfläche der Gestaltung der Außenwand des Hauses, das von den Architekten Sauerbruch und Hutton erbaut wurde und 2009 eröffnet wurde.
www.museum-brandhorst.de
Sunday, April 08, 2012
Tuesday, March 20, 2012

The many Worlds of Dennis Hopper
Größtes, schwerstes Buch, das ich besitze ist ein gewichtiger Bildband mit Fotografien des Künstlers, Schauspielers, Regisseurs und Drehbuchautors Dennis Hopper, der von 1936 bis 2010 lebte. Zu seinem bildnerischen Werk gehören Malereien und Fotografien. Das Buch "Photographies 1961 - 1967" zeigt hauptsächlich Schwarzweißbilder, auf denen der Amerikaner Menschen seines privaten und beruflichen Umfelds porträtierte und auch streetphotography und still life. Das Besondere wie das Alltägliche. „Ich habe etwas gemacht, von dem ich dachte, dass es eines Tages von Bedeutung sein könnte. Es sind wirklich diese Fotos, die meine Kreativität beflügelt haben.“, so Dennis Hopper. (Taschen Verlag)
Sunday, March 18, 2012
CUT-UP: Cut-up nennt man eine Methode, den Zufall und die moderne Montage in die Literatur einzubeziehen. Sie wurde von Brion Gysin zufällig 1959 entdeckt. Ähnliche Ansätze waren von Max Frisch und James Joyce bereits entwickelt worden. William S. Burroughs wurde zu einem der bekanntesten Protagonisten des Cut-up.
Cut Up wurde von Arte www.arte.tv als ein spielerisch-frecher Streifzug durch unsere Gesellschaft mit neuem Blick auf ganz gewöhnliche Dinge bezeichnet. Ich habe die Methode Cut-up in ein Fotoprojekt transformiert. (Als Journalistin bin ich Dokumkentarin der Realität und Bildinhalte geben nicht immer meine Meinung wieder.)
Fotoprojekt - HARTE SCHNITTE: Cut-Up-Reportage und -montage (fotojournalistisch künstlerische Beobachtungsskizzen): www.ichschneide.blogspot.com
Ausstellung demnächst.

© Tina Karolina Stauner
Ich sehe. Ich dokumentiere. Realitätsbeobachtungen nebenbei. Harte Schnitte. Mini-Collagen. Puzzle. Kaleidoskop. Abzüge erhältlich. Klein 110.- Euro. Und andere Gößen auf Anfrage.
Cut Up wurde von Arte www.arte.tv als ein spielerisch-frecher Streifzug durch unsere Gesellschaft mit neuem Blick auf ganz gewöhnliche Dinge bezeichnet. Ich habe die Methode Cut-up in ein Fotoprojekt transformiert. (Als Journalistin bin ich Dokumkentarin der Realität und Bildinhalte geben nicht immer meine Meinung wieder.)
Fotoprojekt - HARTE SCHNITTE: Cut-Up-Reportage und -montage (fotojournalistisch künstlerische Beobachtungsskizzen): www.ichschneide.blogspot.com
Ausstellung demnächst.

© Tina Karolina Stauner
Ich sehe. Ich dokumentiere. Realitätsbeobachtungen nebenbei. Harte Schnitte. Mini-Collagen. Puzzle. Kaleidoskop. Abzüge erhältlich. Klein 110.- Euro. Und andere Gößen auf Anfrage.
Thursday, March 01, 2012
TINA KAROLINA STAUNER - "G E S P E N S T E R"
Gespenster und Geister - Die frühe Phase meines abstrakt-figurativ expressionistischen bildnerischen Arbeitens und die Künstlergruppe Cobra
Einige Jahre faszinierte mich in meiner künstlerischen Praxis ein ähnliches Konzept und eine Arbeitsweise wie die Künstlergruppe Cobra sie schon praktiziert hatte: Unmittelbarkeit, Automatismus, Impulsivität, Spontaneität, Intuitivität, Intuition. Emotions- und empfindungsbetonter schnell ausgeführter Gestus. Gegenstände wie Figuren, Leiber, Masken, Phantome, Gespenster, Geister in einem oft durch Literatur inspirierten phantastischen, manchmal satirischen, immer seltsamen bildnerischen Kosmos. Erst nach dieser Zeit gewann zunehmend auch Realismus in der Kunst für mich an Bedeutung.
Cobra war eine Gruppe, die von 1948 bis 1951 existierte. Der Name bildete sich aus den Anfangsbuchstaben der Städte Copenhagen, Brüssel und Amsterdam, aus denen die Gründungsmitglieder stammten. Zu denen neben Asger Jorn und Constant auch Christian Dotremont, Joseph Noiret, Karel Appel, Carl-Henning Pedersen und Corneille gehörten. Es schlossen sich u.a. Pierre Alechinsky und Lucebert an.
Das Programm von Cobra: In einem informellen und abstrakt-figurativen Expressionismus progressiv ohne akademische Normen arbeiten: "Die Kunst schöpft in der lebendigen Einbildungskraft, an der Grenze zwischen Bekanntem und Unbekanntem, Bewußtem und Unbewußtem, Wissen und Mysterium ihre neuen Kräfte...".

info: www.gespensterundgeister.blogspot.com
"G e s p e n s t e r" präsentiert von f i x p o e t r y Salon
Gespenster und Geister - Die frühe Phase meines abstrakt-figurativ expressionistischen bildnerischen Arbeitens und die Künstlergruppe Cobra
Einige Jahre faszinierte mich in meiner künstlerischen Praxis ein ähnliches Konzept und eine Arbeitsweise wie die Künstlergruppe Cobra sie schon praktiziert hatte: Unmittelbarkeit, Automatismus, Impulsivität, Spontaneität, Intuitivität, Intuition. Emotions- und empfindungsbetonter schnell ausgeführter Gestus. Gegenstände wie Figuren, Leiber, Masken, Phantome, Gespenster, Geister in einem oft durch Literatur inspirierten phantastischen, manchmal satirischen, immer seltsamen bildnerischen Kosmos. Erst nach dieser Zeit gewann zunehmend auch Realismus in der Kunst für mich an Bedeutung.
Cobra war eine Gruppe, die von 1948 bis 1951 existierte. Der Name bildete sich aus den Anfangsbuchstaben der Städte Copenhagen, Brüssel und Amsterdam, aus denen die Gründungsmitglieder stammten. Zu denen neben Asger Jorn und Constant auch Christian Dotremont, Joseph Noiret, Karel Appel, Carl-Henning Pedersen und Corneille gehörten. Es schlossen sich u.a. Pierre Alechinsky und Lucebert an.
Das Programm von Cobra: In einem informellen und abstrakt-figurativen Expressionismus progressiv ohne akademische Normen arbeiten: "Die Kunst schöpft in der lebendigen Einbildungskraft, an der Grenze zwischen Bekanntem und Unbekanntem, Bewußtem und Unbewußtem, Wissen und Mysterium ihre neuen Kräfte...".

info: www.gespensterundgeister.blogspot.com
"G e s p e n s t e r" präsentiert von f i x p o e t r y Salon
Sunday, February 19, 2012
Poetryletter "COLD PLAY" bei fixpoetry
Poetryletter 218 "COLD PLAY" bei fixpoetry:
www.fixpoetry.com/poetryletter
Artwork: Tina Karolina Stauner
www.memoryvision.tumblr.com
Gedicht: Markus Breidenich
www.markusbreidenich.de
Layout: Korrina Feierabend
www.korinnafeierabend.de
Der Poetryletter ist in Form eines hochwertigen Druckes auf 190g William Turner Papier in den Maßen 30 x 40 cm auf FIXPOETRY.com www.fixpoetry.com zu erwerben.
Artwork aus
whiteoutproject.tumblr.com/
www.fixpoetry.com/autoren/illustration/feuilleton/tina-karolina-stauner
© Tina Karolina Stauner
aus "ZEN HARD-EDGE"
www.zenhardedge.blogspot.com
© Tina Karolina Stauner
Poetryletter 218 "COLD PLAY" bei fixpoetry:www.fixpoetry.com/poetryletter
Artwork: Tina Karolina Stauner
www.memoryvision.tumblr.com
Gedicht: Markus Breidenich
www.markusbreidenich.de
Layout: Korrina Feierabend
www.korinnafeierabend.de
Der Poetryletter ist in Form eines hochwertigen Druckes auf 190g William Turner Papier in den Maßen 30 x 40 cm auf FIXPOETRY.com www.fixpoetry.com zu erwerben.
Artwork aus
whiteoutproject.tumblr.com/
www.fixpoetry.com/autoren/illustration/feuilleton/tina-karolina-stauner
© Tina Karolina Stauner
aus "ZEN HARD-EDGE"
www.zenhardedge.blogspot.com
© Tina Karolina Stauner
Wednesday, December 14, 2011

Ellsworth Kelly
black curve in relief, 2009
Purismus des Formenkanons: Ellsworth Kelly im Haus der Kunst München -
schwarz & weiß
07.10.11 - 22.01.12
www.hausderkunst.de
Sunday, November 27, 2011
Musikalische Episoden - Strings, skins, breath, circuitry.
Fred Frith "Clearing Customs" (Intakt)
"Clearing Customs" ist eine gut einstündige Improvisation, die auf einer Komposition von Fred Frith, einem graphisch strukturierten Grundmodell, aufbaut. Musikalische Ereignisse diverser Art wurden dabei entlang einer timeline miteinander verknüpft. Frith und sechs Mitmusiker aus verschiedenen Kulturkreisen improvisierten unter Einbeziehung von Instrumenten wie der chinesischen Zither Guzheng oder der indischen Trommel Mridangam und mit sehr betontem Trompetensound und elektronisch Ambienthaftem. Bezeichnet wird das Stück auch als Suite eines multinationalen Septetts und wurde im Rahmen des SWR NEWJazz Meetings 2007 in konzentrierter Arbeit und entspannter Atmosphäre aufgenommen. Mit Wu Fei an Guzheng und Gesang, Anantha Krishnan an Mridangam und Tablas, Marque Gilmore an Drums, Tilman Müller an Trompete, Patrice Scanlon und Daniela Cattivelli an Electronics und Fred Frith an Gitarre und Home-Made Instruments. Das ist: Strings, skins, breath, circuitry. Borderless, jazzy, folky, noisy, ethno-elektroacoustic lyrical abstract sound. Mal schwerelos treibend, mal druckvoll groovend. Explizit sollte der kulturelle Background und die musikalische Ausbildung der Musiker extrem weit auseinanderliegen. So konnten Grenzen aufgehoben werden und konnte in besonders weitblickender Kreativität gespielt werden. Musikalische Episoden, Östliches und Westliches, traditionell Jazziges und elektronisch Improvisiertes wurden zu einem organischen Ganzen.
www.fredfrith.com
veröffentlicht: www.skug.at www.culturmag.de
Fred Frith "Clearing Customs" (Intakt)
"Clearing Customs" ist eine gut einstündige Improvisation, die auf einer Komposition von Fred Frith, einem graphisch strukturierten Grundmodell, aufbaut. Musikalische Ereignisse diverser Art wurden dabei entlang einer timeline miteinander verknüpft. Frith und sechs Mitmusiker aus verschiedenen Kulturkreisen improvisierten unter Einbeziehung von Instrumenten wie der chinesischen Zither Guzheng oder der indischen Trommel Mridangam und mit sehr betontem Trompetensound und elektronisch Ambienthaftem. Bezeichnet wird das Stück auch als Suite eines multinationalen Septetts und wurde im Rahmen des SWR NEWJazz Meetings 2007 in konzentrierter Arbeit und entspannter Atmosphäre aufgenommen. Mit Wu Fei an Guzheng und Gesang, Anantha Krishnan an Mridangam und Tablas, Marque Gilmore an Drums, Tilman Müller an Trompete, Patrice Scanlon und Daniela Cattivelli an Electronics und Fred Frith an Gitarre und Home-Made Instruments. Das ist: Strings, skins, breath, circuitry. Borderless, jazzy, folky, noisy, ethno-elektroacoustic lyrical abstract sound. Mal schwerelos treibend, mal druckvoll groovend. Explizit sollte der kulturelle Background und die musikalische Ausbildung der Musiker extrem weit auseinanderliegen. So konnten Grenzen aufgehoben werden und konnte in besonders weitblickender Kreativität gespielt werden. Musikalische Episoden, Östliches und Westliches, traditionell Jazziges und elektronisch Improvisiertes wurden zu einem organischen Ganzen.
www.fredfrith.com
veröffentlicht: www.skug.at www.culturmag.de
Saturday, November 26, 2011
f i x p o e t r y präsentiert meine künstlerische Arbeit im Salon:
f i x p o e t r y Salon
Gefeatured wird "whiteout" und "Bunker" aus dem Projekt "Zen Hard-Edge": f i x p o e t r y Tina Karolina Stauner








